Die Geschichte vom Schulmeister und seinem Sohn

Startseite|Historisches Theater|Die Geschichte vom Schulmeister und seinem Sohn
Die Geschichte vom Schulmeister und seinem Sohn 2017-09-24T17:22:07+00:00

Project Description

Bühnenprogramm: 2 x 45 Minuten / 1 x 60 Minuten (Kurzfassung)

„Der Schulmeister und sein Sohn“ ist eine fränkische Geschichte mit sympathischem Lokalkolorit, mit vielen Namen und Örtlichkeiten zum Wiedererkennen. Das Publikum bekommt hautnah Einblicke in ein faszinierendes Kapitel Heimat- und Ortsgeschichte. Aber die Geschichte ist nicht auf einen bestimmten Ort begrenzt: Sie spielt in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges mit seinen großpolitischen und gesellschaftlichen Verwerfungen – es ist also eine kleine Historie im Rahmen der großen und umfassenden, über deren Zusammenhänge der Zuschauer unterrichtet wird.

Im Kern und Mittelpunkt der von Markus Grimm als Solotheater gespielten Geschichte stehen menschliche Begegnungen, während sich im Hintergrund das große Weltgeschehen des Dreißigjährigen Krieges abspielt. Vor diesem historischen Hintergrund geht es um Themen, die auch heute aktuell sind: um Beziehungen, Lebensformen und Lebensentscheidungen, um Eltern und Kinder, um Reue und Versöhnung.

Dabei lebt „Der Schulmeister und sein Sohn“ von seiner schlichten, unaufgeregten und dichten Atmosphäre. Die Geschichte illustriert auf volkstümliche, unverwechselbare und auch heute noch ansprechende Weise die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn. Sie stellt beispielhaft eine einfache Form der Lebensführung vor, die geprägt ist von unmittelbar menschlichen Werten und die sich in unruhigen Zeiten als hilfreich erweist. Der Ton des Stückes ist entsprechend schlicht und direkt, voll Humor, Wärme und Weisheit.

Das Buch

Der Roman „Der Schulmeister und sein Sohn“ ist eine sympathische fränkische Geschichte voller Lokalkolorit, mit Namen und Orten zum Wiederentdecken, und spielt zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges – ein wichtiges Kapitel Heimat- und Ortsgeschichte wird hier aufgeschlagen, informativ und packend.

Aber die Geschichte hat nichts Verstaubtes, ihr Gehalt ist auch heute noch gültig: sie unterhält, bildet und berührt.

„Der Schulmeister und sein Sohn“, der wohl erfolgreichste Roman des Pfarrers und vielgelesenen Volksschriftstellers Karl Heinrich Caspari, geht zurück auf Eintragungen im alten Kirchenbuch von Sommerhausen, das von dem Schulmeister Udalricus Gast geführt wurde. Hier erstand vor Casparis Augen eine dramatische, berührende Lebensgeschichte vor dem Hintergrund des Dreißigjährigen Krieges. Aus diesem authentischen Stoff erschuf Caspari seinen fesselnden Roman.

„Der Schulmeister und sein Sohn“ lebt von seiner unaufgeregten und dichten Atmosphäre. Der Roman illustriert auf faszinierende Weise die biblische Geschichte vom verlorenen Sohn und stellt eine Form der Lebensführung vor, die geprägt ist von einfachen, menschlichen Werten. Vor dem historischen Hintergrund der bewegten Zeiten geht es um Themen, die auch heute aktuell sind: um Beziehungen, Freundschaften, Lebensformen und Lebensentscheidungen.